Du zahlst seit einem Jahr für SEO. Gefunden wirst du trotzdem nicht.
Jeden Monat kommt die Rechnung. Jeden Monat kommt ein PDF mit Diagrammen, das du nach der zweiten Seite zuklappst. Und wenn du deine Leistung googelst, stehst du da, wo du vor einem Jahr standest. Diese Seite hilft dir zu beurteilen, ob deine Agentur arbeitet oder verwaltet. Ohne Pauschalurteil, mit konkreten Prüffragen.
Fünf Warnsignale, die du ernst nehmen solltest
Keines dieser Signale beweist allein schlechte Arbeit. Wenn mehrere zusammenkommen, solltest du genauer hinschauen.
Reports, die du nicht verstehst
Wenn du nach zwölf Monaten nicht in einem Satz sagen kannst, was deine Agentur letzten Monat konkret getan hat, ist das kein Bildungsproblem. Es ist ein Kommunikationsproblem der Agentur.
Rankings für die falschen Begriffe
Platz 1 für den eigenen Firmennamen oder für Begriffe, die niemand sucht, sind keine Leistung. Entscheidend sind Suchbegriffe, hinter denen zahlende Kunden aus deiner Region stehen.
Kein lokaler Fokus
Wenn im Konzept dein Ort, dein Einzugsgebiet und dein Google Unternehmensprofil keine Rolle spielen, wird für einen regionalen Betrieb am Bedarf vorbei gearbeitet.
Keine sichtbaren Veränderungen
SEO hinterlässt Spuren: neue Texte, überarbeitete Seiten, gepflegte Profile. Wenn sich auf deiner Website seit Monaten nichts verändert hat, stellt sich die Frage, was optimiert wird.
Garantieversprechen
„Platz 1 garantiert“ ist kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Warnsignal. Niemand kontrolliert Google. Seriöse Arbeit nennt realistische Zeiträume und benennt auch, was nicht erreichbar ist.
Warum das so oft passiert
Regionale Betriebe sind kleine Kunden in großen Systemen
Viele Agenturen sind auf Volumen gebaut. Ein Betrieb mit einigen hundert Euro Monatsbudget läuft dort durch standardisierte Abläufe: Baukasten-Maßnahmen, automatisierte Reports, wenig individuelle Denkarbeit. Das ist kein böser Wille, es ist ein Geschäftsmodell. Es passt nur nicht zu dir.
Aufwand wird verkauft, nicht Ergebnis
Ein Report mit vierzig Diagrammen belegt Tätigkeit, nicht Wirkung. Solange die Abrechnung über Aktivität läuft und nicht über die Frage, ob mehr Anfragen aus deiner Region kommen, gibt es wenig Druck, an den Ergebnissen zu arbeiten.
Du kannst die Arbeit schwer prüfen
SEO ist für Außenstehende schwer zu beurteilen, und manche Anbieter nutzen genau das. Deshalb bekommst du weiter unten fünf Fragen, mit denen du die Qualität prüfen kannst, ohne selbst Experte zu sein.
Fünf Fragen an deine Agentur
Stell diese Fragen im nächsten Gespräch. Nicht die Antworten allein sind aufschlussreich, sondern auch, wie bereitwillig und verständlich sie kommen.
Eine gute Antwort nennt greifbare Maßnahmen: welche Seiten überarbeitet, welche Texte erstellt, was am Unternehmensprofil gepflegt wurde. Eine schwache Antwort verweist auf den Report.
Eine gute Antwort verbindet jeden Begriff mit einer Kundenabsicht aus deiner Region. Eine schwache Antwort nennt Suchvolumen ohne Bezug zu deinem Geschäft.
Für regionale Betriebe ist das Profil zentral. Wenn die Antwort ausweichend ist oder das Profil seit Monaten unangetastet blieb, fehlt der lokale Kern der Arbeit.
Ehrliche Dienstleister haben darauf eine Antwort, denn nicht jede Maßnahme greift. Wer angeblich nie danebenliegt, berichtet nicht ehrlich.
Eine gute Antwort nennt messbare Punkte: Sichtbarkeit für definierte Begriffe, Anrufe und Anfragen über das Profil, Entwicklung der Besucher aus der Region. Eine schwache Antwort bleibt im Ungefähren.
Was dich ein wirkungsloses Jahr kostet
Die doppelte Rechnung
Sichtbarkeit baut sich über Monate auf. Ein wirkungsloses Jahr bedeutet, dass dein Vorsprung jetzt beim Wettbewerber liegt und du später aufholen musst, was du längst hättest besitzen können.
Woran du den Unterschied erkennst
Verwaltung im Baukasten
Du bist Kundennummer in einem Volumenmodell. Kommunikation läuft über wechselnde Ansprechpartner und automatisierte Reports. Die Maßnahmen sind dieselben wie für jeden anderen Kunden, egal ob Onlineshop in Hamburg oder Handwerker in der Pfalz.
Ein Ansprechpartner aus deiner Region
Du sprichst mit der Person, die die Arbeit macht. Jede Maßnahme wird vorher benannt und hinterher in verständlicher Sprache erklärt. Der Fokus liegt auf dem, was regionalen Betrieben Anfragen bringt: lokale Suchbegriffe, dein Unternehmensprofil, deine Region. Und du bekommst realistische Aussagen, auch wenn sie unbequem sind.
Häufige Fragen
Soll ich meiner Agentur sofort kündigen?
Nein, nicht auf Basis eines Bauchgefühls. Stell zuerst die fünf Fragen von oben und gib deiner Agentur die Chance, die Arbeit zu erklären. Manchmal ist die Arbeit besser als die Kommunikation. Wenn die Antworten ausweichend bleiben oder du sie wieder nicht verstehst, hast du deine Antwort.
Übernimmst du laufende Projekte von anderen Agenturen?
Ja. Der erste Schritt ist immer eine Bestandsaufnahme: was bisher gemacht wurde, was davon trägt und was fehlt. Sinnvolle Arbeit der Vorgänger bleibt erhalten, ich reiße nichts ein, nur um neu verkaufen zu können.
Was machst du anders als eine klassische Agentur?
Drei Dinge. Erstens: Du arbeitest direkt mit mir, nicht mit einem wechselnden Team. Zweitens: Ich bin auf regionale Betriebe in der Pfalz spezialisiert, nicht auf alles für jeden. Drittens: Ich erkläre dir jede Maßnahme so, dass du sie beurteilen kannst, und sage dir auch, was nicht funktionieren wird.
Kannst du mir bessere Rankings garantieren?
Nein, und das kann niemand, der ehrlich ist. Was ich zusagen kann: eine ehrliche Analyse, klar benannte Maßnahmen, verständliche Berichte und realistische Erwartungen. Für regionale Suchbegriffe mit überschaubarem Wettbewerb sind die Chancen meist gut, und genau dort setze ich an.
Hol dir eine zweite Meinung
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf das, was deine Agentur bisher geliefert hat. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, ob die Arbeit trägt, und zwar auch dann, wenn die Antwort lautet: Bleib, wo du bist.
Kostenlose Zweitmeinung anfragenBetter Than Basic, André Reis, Meckenheim (Pfalz). Persönlich, regional, verständlich.